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Ob im Büro, im Straßenverkehr oder im Fernsehen – Arschlöcher sind in unserer Gesellschaft nur allzu präsent. Auch in der Politik haben Arschlöcher und Despoten Konjunktur. Lutz Meier untersucht das „Arschlochtum“ als individuelles, kulturelles und soziales Phänomen, das weit über die persönliche Ebene hinausgeht. Durchaus humorvoll betrachtet er anhand von Beispielen aus Politik, Medien, Beruf und Alltag das Arschloch als Symptom gesellschaftlicher Strukturen. Seine Überlegungen ergänzt er um die philosophischen Konzepte Arthur Schopenhauers, Martin Heideggers und Harry G. Frankfurts. Dabei stellt Meier auch die Frage, wie unser eigenes Verhalten die oft destruktive Rolle sogenannter „Arschlöcher“ erst ermöglicht. Und finden wir uns nicht alle irgendwann selbst in dieser Rolle wieder? Ein kluger und kritischer Blick auf das Phänomen Arschloch, das weit mehr ist als ein bloßes Schimpfwort.